Krampfadern

in der Praxis für Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie in Nürnberg.

Krampfadern

Also bei diesen Krampfadern muss einfach etwas gemacht werden…

Krampfadern

Und man sollte nicht warten, bis es soweit kommt…


Ursache für die Krampfadern ist eine Bindegewebsschwäche, sozusagen ein „Webfehler“ der Natur. Die Ursache liegt immer in der Leiste oder in der Kniekehle. Wir haben ja tausende Venen, die das Blut wieder ins Herz zurückbringen; bei den Beinen von den Zehen bis hoch zum Herzen – und das gegen die Schwerkraft…! Das Blut wird bei jeder Bewegung der Beine quasi eine Etage höhergebracht. Damit es nicht zurückfliesst, hat der Körper in den Venen die Venenklappen installiert, so dass das Blut abschnittsweise bis zum Herzen transportiert werden kann. Wenn diese Venenklappen aber nicht mehr funktionieren, fliesst das Blut wieder zurück ins Bein und es bilden sich Krampfadern aus.

Durch den Druck, den das zurückfließende Blut auf die Haut ausübt, kommt es als Spätfolge zu den „offenen Beinen“. Aber auch Thrombosen können sich in den Krampfadern bilden und bis zur Lungenembolie führen.

Die Ursache

Die Ursache
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Adern

In linken Abbildung sieht man die große Rosenvene (Vena saphena magna), die vom Innenknöchel in die Leiste zieht. Kurz vor der Einmündung in die tiefe Beinvene sieht man den sogenannten Venenstern (Crosse). Die exakte Versorgung des Venensternes ist die Garantie für den langfristigen Erfolg der Operation.


kleine AdernMan kann nun Krampfadern auf verschiedene Weise behandeln: Man kann sie veröden oder operieren. Grundsätzlich gilt die Regel, dass man Krampfadern behandeln soll, bevor sie Probleme machen. Zum Veröden eignen sich nur die kleinen Krampfadern oder die Besenreiser, wie unten abgebildet.

Die beste Diagnose der Ursache der Krampfadern ist heute der Ultraschall mit Farbe. Hier kann man das Blut fließen sehen und sieht, wenn das Blut in der Leiste oder in der Kniekehle in die falsche Richtung fliße. Die Untersuchung tut nicht weh, hat keine Strahlenbelastung und ist beliebig oft wiederholbar. Nur in seltenen Fällen benötigt man eine Röntgendarstellung mit Kontrastmittel, die sog. Phlebografie.

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Für die Krampfader-Operation gibt es viele Operationsverfahren. Entscheidend für den Erfolg der Operation ist der Schnitt in der Leiste mit Unterbindung des Venensterns. Ob die Rosenvene dann gestrippt wird oder mit Laser oder Radiowellen „verbrannt“ wird oder mit Kälte (Kryotherapie) zerstört wird, ist relativ egal. Nach Meinung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie ist das „Stripping“ nach wie vor die beste Behandlungsmethode. Alle anderen Verfahren (Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirugie) haben bisher noch nicht einmal den Nachweis der Gleichwertigkeit erbracht.

Ich rate auch von der sogenannten CHIVA-Methode ab, da zwar die große Rosenvene belassen wird, aber die Ursache der Krampfadern (nämlich in nder Leiste die sog. Mündungsklappeninsuffizienz) nicht beseitigt wird. Deshalb wird auch diese Methode von den Krankenkassen nicht erstattet und ca. 80 % der Patienten müssen erneut operiert werden.


Skizze

Die restlichen Krampfadern werden durch kleine Stiche entfernt, die man in der Regel nicht einmal mehr nähen muss, so dass die Beine nach der Operation nicht wie ein „Schlachtfeld“ aussehen.(Mini-Phlebektomie).

Die Operation kann ambulant (empfehle ich nur selten) oder stationär mit 1-2 Übernachtungen in der Klinik durchgeführt werden. Nach 1 Woche werden die Fäden gezogen, Kompressionsstrümpfe müssen maximal 3-4 Wochen getragen werden.

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