Gallenblase

Minimal-invasive Operation der Gallenblase:

Die Gallenblase muss immer dann operiert werden, wenn Gallensteine Beschwerden machen und/oder eine Entzündung der Gallenblase vorliegt.

Heutzutage ist das Standard-Operationsverfahren die sog. „Schlüssellochtechnik“, die laparoskopische Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie). Hierbei wird die Gallenblase samt Steinen durch 4 kleine Schnitte (5-10 mm) entfernt. Es macht keinen Sinn, nur die Steine zu entfernen, da sich dann in der Gallenblase wieder neue Steine bilden.
Auch das Auflösen von Gallenseinen mit Medikamenten ist nur bei bestimmten Gallensteinen möglich; nach Absetzen der Medikamente können sich wieder Gallensteine bilden.

Dies gilt auch für die Zertrümmerung der Gallensteine mit der Stoßwellentherapie. Hierbei können sogar Gallensteintrümmer zu einem Verschluss des Hauptgallengangs führen und damit u.U. auch zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).

Der Eingriff wird in Vollnarkose vorgenommen, der stationäre Aufenthalt beträgt 2-3 Tage; nach 1 Woche werden die Fäden gezogen.

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